Tapen-die bunten Pflaster

Hortensie, Foto: Alisa Anton

Die bunten Pflaster auch Tapes genannt sind derzeit nicht aus dem Leistungssport wegzudenken. Kaum ein Sportler möchte bei schmerzenden Muskeln oder Gelenken darauf verzichten.
Aber auch für meine Patienten und für mich sind die Tapes inzwischen nicht nur bei Sportverletzungen, Ischias oder Arthrose unersetzlich.

Als Rücken- und Schmerzpatientin besonders im Nacken-, Schulter- und Brustwirbelbereich habe ich jahrelang das gesamte schulmedizinische Programm absolviert. Trotz regelmäßigen Sports verschaffte mir die Schulmedizin keine Linderung. Ständige Schmerzmittel kamen für mich nicht in Frage.

Wirklich geholfen hat mir eine Kollegin, die mich vor Jahren zum ersten Mal getapt hat. Erstaunlicherweise war ich innerhalb von Minuten fast schmerzfrei und konnte meinen Kopf wieder leicht bewegen, obwohl das tagelang nicht möglich war. Ich danke dafür herzlich meiner Kollegin Dagmar van Löchtern! *


Hier einige Erkrankungsbeispiele, bei denen Tapen helfen kann:

Muskuläre Beschwerden / Schmerzen im Nacken (HWS-Syndrom), im Brustwirbelbereich (BWS-Syndrom), im Lendenwirbelbereich (LWS-Syndrom), Beschwerden / Schmerzen an den Schultern, Beinen und Armen, Karpaltunnel-Syndrom, Epicondylitis ( Tennisellenbogen), Daumen-Sattelgelenksschmerz, Sehnenscheidenentzündung, Dupuytren-Kontraktur, Lymphtapes zur besseren Lymphdrainage z.B. nach Lymphdrüsen-OP, Rippenprellungen, Ganglionbehandlung
(Überbein), Rheuma, Morbus Sudeck, Fibromyalgie, Multiple Sklerose, Arthrosen, Gelenkschmerzen: Schulter, Ellenbogen, Hand, Hüfte, Knie , Fuß, Tinnitus, Migräne, Warzen, Menstruationsbeschwerden, Nervenverletzungen, Restless legs, Polyneuropathie, Rückenschmerzen während der Schwangerschaft, Ischialgie, KISS-Syndrom, ADHS und viele, viele weitere Erkrankungen …

Wie wirkt Taping?

Die Tapes bewirken eine dauerhafte Minimassage, die auch unsere Akupunkturpunkte stimuliert. Stellen Sie sich vor: Sie werden den ganzen Tag von einem lieben Menschen gestreichelt und massiert. Eine schöne Vorstellung. Sie schmunzeln, aber genauso fühlt es sich an, Tapes zu tragen! Durch diese Massage kann es zu einer Schmerzabnahme kommen, die Muskeln entspannen sich. Das Tapen kann die normale Bewegungsfähigkeit wiederherstellen und es aktiviert oft eigene Heilungsimpulse Ihres Körpers.

Der Umgang mit den Tapes:

Vor dem Tapen …
… bitte nicht eincremen.

Tragen der Tapes:
Sie können mit den Tapes duschen oder baden, aber nicht zu heiß und nicht zu lange. Nach dem Duschen oder Baden bitte das Tape nur abtupfen oder ein trockenes Handtuch auflegen. Einen Bademantel anzuziehen ist auch gut. Sie können die Tapes trocken fönen, aber bitte nicht zu heiß! Das Tape ist aus Baumwolle und kann ausleiern.
Wenn sich die Enden lösen, können Sie diese mit Pflaster befestigen.

Es kribbelt …
Das Tape bewirkt eine Massage der Haut. Ein Kribbeln ist also kein Zeichen einer Allergie, sondern der Aktivierung Ihres Stoffwechsels. Die Haut kann leicht gerötet sein. Trinken fördert Ihre Stoffwechselaktivität!

Allergien sind beim Tapen sehr selten! Falls doch, entfernen Sie die Tapes und rufen mich an.

In Bewegung …
Genau. Bleiben Sie in Bewegung! Vor allem dort, wo Sie getapt sind. Jede Bewegung ist eine Massage.

Entfernen der Tapes:
Am besten unter der Dusche oder beim Baden, wenn sie nass sind – einfach abziehen.


Maßgeschneiderte Tape-Workshops für Gruppen
Ich biete Ihnen einen maßgeschneiderten Workshop nur für Ihre Bedürfnisse. Sie lernen die Tapetechniken, die Sie im Sport oder in der Praxis wirklich brauchen. Kontakt über die Praxis.


* Dagmar van Löchtern ist eine erfahrene Taperin und Heilpraktikerin in Duisburg