Immun-Booster Vitamin D3, was Sie wissen sollten…

Meine Immunabwehr bringe ich täglich mit Vitamin D in Schwung. Haben Sie schon einmal an Vitamin D3 gedacht? Gerade habe etwas hochdosiertes Vitamin D genommen.

Vor einigen Jahren war es für mich undenkbar, sogenannte “Nahrungsergänzungsmittel” oder “Supplements”  zu nehmen. Es muß doch auch möglich sein, Vitamin D3 natürlich zu bilden? Da geht man raus an die Sonne, oder?

So dachte ich immer – alles möglichst natürlich und keine künstlichen Vitamine. Mein Erwachen kam vor einigen Jahren. Mich ärgerten Beschwerden wie Kopfschmerzen, Antrieblosigkeit, Muskelschmerzen und Verspannungen.

Ich hatte einen dramatisch schlechten Vitamin-D3-Wert im Blut. Bei gesunder Lebensweise und viel Frischluft und Sonne hätte ich das nicht erwartet und war schockiert. Ich nahm zähneknirschend ein hochdosiertes Präparat. Nach einer Woche waren meine Beschwerden wie weggeblasen.

Natürliche Immunabwehr stärken

Vitamin-D nimmt eine Schlüsselrolle bei der Immunabwehr ein. Ein Mangel wird selten erkannt. Kaum jemand, der mit Blutwerten zu mir kommt, hat den Normwert (Erwachsene 35-60 ng/ml) . Die meisten sind deutlich darunter.

Leider wird nur bei wenigen Patienten in Deutschland der Wert überhaupt bestimmt. In diesen Genuss kommen Privatpatienten oder Patienten, die den Test in der Arztpraxis zusätzlich bezahlen.

Infektanfälligkeit, Depressionen, Schwindel, Migräne, Nervenerkrankungen, Halluzinationen, sind nur einige wenige Erkrankungen. Es gibt noch viel mehr. Was haben sie gemeinsam? Einen Mangel an Vitamin D3.

Nur die Zusammenhänge werden nicht gesehen. Stattdessen behandeln Ärzte ihre Patienten medikamentös, obwohl die Ursache leicht und kostengünstig mit Vitamin D beseitigt werden könnte.

Welche Aufgaben hat Vitamin D im Körper?

Vitamin D3, das auch als Sonnenhormon bekannt ist, ist bei vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es hilft, Phosphat und Calcium aus dem Darm aufzunehmen und unterstützt so die Knochenstabilität. Außerdem ist Vitamin D3 an der Bildung von Proteinen und der Steuerung von bis zu 1.000 Genen beteiligt.

Natürliche Vitamin-D-Quellen reichen?

Vitamin D kann der Körper durch eine optimale Sonneneinstrahlung selbst herstellen. Nur halten wir uns leider zu selten in der Sonne auf. Bei den meisten Menschen findet das Leben in geschlossenen Räumen statt.

Schon Kinder bilden deshalb nicht genug Vitamin D. Hier habe ich natürliche Vitamin-D-Quellen unter die Lupe genommen. Das Ziel ist ein akzeptabler Vitamin D3- Spiegel, der auch im Winter mit wenig Sonne noch ausreicht.

Ein Sonnenbad in der Mittagszeit, am besten nackt und im Liegen und ohne Sonnenschutz wäre für die Bildung ideal. Der Himmel sollte klar und wolkenlos sein und ohne Luftverschmutzung. Wegen Sonnenbrand ist das natürlich nicht empfehlenswert.

Ein Sonnenbad mit ausreichendem LSF dagegen hilft auch nicht, denn die Sonnencreme blockiert die Vitamin-D-3Bildung vollständig.

Nahrungsmittel mit natürlichem Vitamin-D-Gehalt gibt es auch. Allerdings ist es unmöglich, den Vitamin-D3-Haushalt allein über die Nahrung zu regeln, es sei denn, man möchte täglich 1,5 kg rohen Hering essen. (Beim Braten gehen 95% des Vitamins verloren) Das würde ich allein schon wegen der Aufnahme von Fadenwürmern oder anderen Parasiten nicht empfehlen.

Vitamin D selber testen?

Lassen Sie lieber zunächst einmal einen Bluttest machen und den Vitamin D3–Wert im Blut bestimmen. Das ist auch zu Hause mit drei Tropfen Blut möglich. Die Firma Cerascreen hat sich auf Labordiagnostik von Zuhause spezialisiert.

Es hilft nicht, auf eigene Faust Vitamin D einzunehmen, ohne den aktuellen Wert zu kennen. Wie komplex der Stoffwechsel ist, sehen Sie schon daran, wie viele unterschiedliche Krankheiten durch einen Mangel entstehen können.

Auch andere Mineralien wie Calcium aber auch Magnesium und Phosphat spielen eine wichtige Rolle. Sie könnten aus dem Gleichgewicht geraten. Natürlich ist auch die gesunde Ernährung wichtig, um einem Ungleichgewicht vorzubeugen. Ich berate Sie gerne.

Kommen Ihnen diese Symptome bekannt vor?

Muskulatur: Verkrampfungen, Zucken, Zittern, Schmerzen und Schwäche der Muskeln. Lidzucken und Zuckungen der Arm-und Beinmuskulatur, Verspannung im HWS-Bereich.

Erklärung: Der Muskel braucht für das optimale Funktionieren Calcium. Die Kontraktion der Muskelzelle wird durch den Einstrom von Calcium gestartet. Vitamin D3 regelt den Calcium-Haushalt im Körper. Fehlt Vitamin D im Körper, dann ist die Calciumversorgung gestört.

Damit tagsüber alle Körperfunktionen aufrecht erhalten werden können, spart der Körper nachts Calcium. Es wird weniger für die Muskeln bereitgestellt, das erklärt das Auftreten der Symptome wie z.B. Schmerzen der Beinmuskulatur gerade nachts.

Antriebslosigkeit: Kraftlosigkeit, Energieverlust, Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Lustlosigkeit beim Sex. Erklärung: Ein gesunder Mensch ist aktiv und dynamisch.

Calciummangel  durch fehlendes Vitamin D3 – führt dazu, dass alle Muskelzellen im Körper träge werden. Das kann im Extremfall als bleiernde Müdigkeit und Lustlosigkeit empfunden werden. Die Symptome verstärken sich in der Nacht, was dann auch zur Lustlosigkeit in der Liebe führen kann.

Nervensystem: Störungen der Nervenfunktion, dadurch Müdigkeit, Schlafstörungen, Abgeschlagenheit, hoher Schlafbedarf, Sekundenschlaf, Kopfschmerzen, Migräne, Konzentrationsstörungen, innere Unruhe, Verhaltensveränderungen, Koordinationsstörungen, Veränderung des Gangbildes, Unsicherheit beim Gehen oder Stehen.

Erklärung: Calcium-Stoffwechsel ist durch den Vitamin D3 – Mangel gestört, dadurch ergibt sich eine Unterversorgung des Gehirns und der Nerven.

Kreislauf: Kreislaufprobleme, Durchblutungsstörungen, Schwindel, Kältegefühl besonders der Hände oder Füße. Erklärung: Haben auch mit dem Wechselspiel von Vitamin D3 und Calcium zu tun.

Skelettschäden: Ergeben sich auch Wechselspiel von Vitamin D und Calcium und können in Verbindung mit zu säurehaltiger Ernährung verschlimmert werden. Folge z.B: Osteoporose, Schmerzen in den Knochen durch Verformung hervorgerufen.

Infektanfälligkeit, Allergien, Autoimmunerkrankungen, Herpes und Rheuma könnten mit Vitamin D-Mangel zu tun haben.

Diabetes, Bluthochdruck, Krebs

Das renommierte Robert Koch-Institut (RKI) sagt ganz vorsichtig, dass Zusammenhänge zwischen Vitamin-D-Versorgung und chronischen Erkrankungen wie z. B Diabetes, Bluthochdruck und Krebs in Beobachtungsstudien gefunden wurden.

Sie wollen mehr wissen?

Literatur: “Gesund in 7 Tagen” von Dr.med. Raimund von Helden, Hygeia-Verlag

Youtube-Videos von Dr. med. Raimund von Helden sind nicht immer schön, aber sehr informativ und ausführlich.

Wer viel Zeit hat: (1:30 Stunde Youtube-Video von Prof. Dr. Jörg Spitz)

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