Kack die Wand an – Darmgesundheit einfach leicht

Ein einfaches Mittel für die Darmgesundheit: die Hocksitzstellung

Über Darmgesundheit zu sprechen, fällt uns nicht leicht. Dabei gab es früher einen spektakulären Ausruf in unserer Familie. An vielen Kindergeburtstagen meines Sohnes war das Highlight nicht der tolle Kuchen, die Getränke, die Deko oder das Trampolin, nein! Einer der Jungs machte einen Witz über Ausscheidungen aller Art oder pupste, und die Party ging ab. Mütter von Söhnen wissen, was ich meine. Alles gipfelte darin, dass einer schrie: „Kack die Wand an.“ Die Jungs lagen vor Lachen auf dem Boden. Noch Tage später führte das zu unglaublicher Heiterkeit in der verschworenen Gruppe.

Sprechen wir über Darmgesundheit!

Warum erzähle ich Ihnen das alles? Ausscheidungen sind für Kinder etwas völlig Natürliches. Leider verlieren wir später den natürlichen und spielerischen Umgang damit. Probleme mit dem Stuhlgang sind nicht nur in meiner Praxis häufig. Trotzdem sprechen wir zu wenig darüber, wie wir mit einfachen Mitteln unsere Darmgesundheit verbessern können. Mit einer natürlichen Position beim Toilettengang können Sie zum Beispiel Beschwerden wie Verstopfung (Obstipation), Reizdarmsyndrom, Durchfälle, Hydrantenstuhl, Hämorrhoiden oder Kopfschmerzen deutlich verbessern.

Natürliche Hilfe – die Hocksitzstellung bringt Erleichterung

Der Körper besitzt zwei Schließmuskeln: den äußeren direkt am Anus und den Puborektalmuskel*,  im Inneren des Körpers. Der Toilettengang ist unangenehm, wenn der Puborektalmuskel angespannt ist und den Stuhlgang zurückhält. Das ist im 90°-Winkel, wie wir ihn kennen, die Regel. Sie können diesen Muskel leicht überlisten und Ihrer Darmgesundheit auf die Sprünge helfen. Wie das geht, zeige ich Ihnen auf diesem Bild.

Kack-die-Wand-an! Die Verdauung ...

In dieser Hocksitzstellung, mit den Füßen auf einem Höckerchen, erreichen Sie leicht den optimalen 35°-Winkel, der den Puborektalmuskel entspannt. Je näher Ihre Brust den Oberschenkeln ist, umso besser. Tun Sie sich etwas Gutes und stellen Sie einen kleinen Hocker im Bad bereit – Ihr Darm wird es Ihnen sicher danken.

* Der Puborektalmuskel ist der Muskel, der den inneren Schließmuskel umspannt. Der ist in der normalen Toilettenposition (90 Grad-Winkel) angespannt und hält den Stuhlgang zurück. Es gibt zwei Schließmuskeln: Den Äußeren direkt am Anus und den Inneren, den kennen Sie jetzt auch 😉


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Sabine Finkelmeier Heilpraktikerin für Homöopathie & Tape  Sabine Finkelmeier Heilpraktikerin für Homöopathie & Tape

 

 

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